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Gengenbach: 07803 89-0
OG Ebertplatz: 0781 472-0
OG St. Josefsklinik: 0781 472-0

Über uns | Einrichtungen Zentralapotheke Pharmazeutische Logistik

Pharmazeutische Logistik

Die Zentralapotheke ist für die Belieferung des eigenen Hauses (Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach mit den drei Standorten Ebertplatz, Gengenbach, St. Josefsklinik) sowie 18 weiterer Einrichtungen und Rettungsdienste in der Region mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zuständig. Darüber hinaus organisiert und steuert die Zentralapotheke unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den gesamten Fahrdienst des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach und des Standorts St. Josefsklinik. Das betrifft sowohl die Fahrten mit dem PKW für die Verwaltung zur Post und zum Landratsamt, als auch Besorgungen, Zytostatikafahrten und den Transport von Blut bzw. Blutproben vom und zum Standort St. Josefsklinik. Des Weiteren koordiniert die Zentralapotheke die Sterilgutversorgung des Ortenau Klinikums der Standorte Gengenbach, St. Josefsklinik und Kehl sowie die Essensversorgung mit drei Fahrten täglich zwischen den Standorten St. Josefsklinik und Gengenbach.

Der Einkauf erfolgt gemeinsam mit weiteren 53 Krankenhausapotheken bundesweit in der Einkaufsgemeinschaft der Sana unter wirtschaftlichen Aspekten.

Rund 1350 verschiedene Arzneimittel sind in der Zentralapotheke des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach dauerhaft vorrätig und in der Arzneimittelliste aufgeführt. Die Auswahl der Arzneimittel in der Arzneimittelliste wird nach medizinischen, wissenschaftlichen und pharmakoökonomischen Gesichtspunkten von der Arzneimittelkommission vorgenommen. Dieser gehört neben allen Chefärzten der einzelnen Fachabteilungen der Leiter der Zentralapotheke an, der auch die Geschäftsführung der Kommission inne hat.

Die Zentralapotheke ist zuständig für das Management der Arzneimittelliste. Dies beinhaltet die Erstellung und Aktualisierung der Arzneimittelliste (auch elektronisch), aber auch die Information der Abteilungen über Veränderungen und Ergänzungen.

Zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung trifft die Zentralapotheke Maßnahmen zur Vorbeugung und zum Umgang mit Lieferengpässen.

Zum Lieferumfang gehören unter anderem die in der Arzneimittelliste aufgeführten Arzneimittel, Betäubungsmittel, Infusionslösungen, Desinfektionsmittel, Diätetika, Rezeptur- und Defekturarzneimittel.

Nicht eingeführte Medikamente können mit Hilfe einer Sonderanforderung bezogen werden. Es wird jedoch in der Zentralapotheke geprüft, ob diese Sonderbestellungen gegen gelistete Arzneimittel gleicher oder gleichwertiger Zusammensetzung oder günstigere Alternativen ausgetauscht werden können.

Die Zentralapotheke beschafft auch patientenbezogen in Deutschland nicht zugelassenen Arzneimitteln (sog. Importarzneimittel) aus dem Ausland.

Die Beschaffung der Arzneimittel erfolgt hauptsächlich direkt bei der pharmazeutischen Industrie.

In der Warenannahme erfolgt eine fachgerechte Kontrolle der angelieferten Ware.

Die anschließende Lagerung der Arzneimittel muss sachgerecht erfolgen. Dafür stehen verschiedene Lagerplätze zur Verfügung, die an den gesetzlich vorgeschriebenen Zwei-Wochen-Bedarf der Lagermengen angepasst werden. Besondere Lagerungsbedingungen wie Kühllagerung und Lichtschutz, sowie die Kontrolle der Verfallsdaten müssen bei der Lagerung in der Zentralapotheke sowie bei der Lieferung bis zum Krankenhaus und innerhalb des Krankenhauses überwacht werden.

Die Bestellungen von den Stationen an die Zentralapotheke erfolgt bei entsprechender EDV-technischer Voraussetzung und PC-Ausstattung in der Regel elektronisch mithilfe der als Datei an die Stationen übermittelten Arzneimittelliste. Unter Einhaltung der Vorschriften der Arzneimittelverschreibungsverordnung bestellen die Stationen und Funktionsbereiche anhand dieser Liste die von ihnen benötigten Medikamente zu bestimmten Bestellzeiten. Etwa 370.000 Anforderungszeilen werden jährlich in der Zentralapotheke bearbeitet.

Zur Unterstützung der Bearbeitung der Aufträge dient ein moderner halbautomatischer Kommissionierautomat.

Die Belieferung mit Arzneimitteln erfolgt stationsweise in verschlossenen Behältnissen und zu festgelegten Zeiten. Die Versorgung der Stationen des eigenen Hauses erfolgt durch MitarbeiterInnen der Zentralapotheke, sogenannte VersorgungsassistentInnen (PKA`s). Dieses Vorgehen entlastet die Pflegekräfte.

Nicht mehr benötigte Arzneimittel, die gutgeschrieben werden sollen, müssen mindestens 6 Monate vor Verfall an die Zentralapotheke zurückgegeben werden. Verfallene, nicht oder nicht ausreichend bezeichnete Arzneimittel nimmt die Zentralapotheke zur ordnungsgemäßen Entsorgung zurück. Nur der Apotheker entscheidet, ob eine anderweitige Verwendung möglich oder eine Vernichtung notwendig ist.

Die Zentralapotheke – Abteilung Medikalprodukte des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach, die im Jahre 2012 von der DQS Medizinprodukte GmbH zertifiziert wurde, ist zuständig für die Beschaffung, Bereitstellung und Ausgabe von Medizinprodukten und weiterem medizinischen Sachbedarf für das gesamte Ortenau Klinikum Offenburg mit seinen neun Standorten im Ortenaukreis.

Rund 1719 verschiedene Verbrauchsmaterialien des medizinischen Sachbedarfs, inklusive implantierbarer Medizinprodukte, sind im Medizinproduktelager der Zentralapotheke des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach dauerhaft vorrätig und in der Medikalprodukteliste aufgeführt.

Die Auswahl der Produkte wird mehrheitlich von den Mitgliedern der  Medikalproduktekommission getroffen mit dem Ziel einer weitgehenden Standardisierung von Behandlungsroutinen unter dem Aspekt der Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit.

Bevor ein Artikel in die Medikalprodukteliste aufgenommen wird oder wenn Artikel umgestellt werden, finden üblicherweise Produkttestungen statt.

Die Geschäftsführung der Kommission mit ihren Arbeitsgruppen übernimmt die Zentralapotheke des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach, die auch die Medikalprodukteliste erstellt und fortschreibt sowie die Abteilungen über Neuerungen und Ergänzungen informiert.

Zum Lieferumfang gehören die in der Medikalprodukteliste aufgeführten Warengruppen. Dazu gehören unter anderem Verbandmittel und Pflaster, OP- und Anästhesie-Bedarf, Beatmungs-, Infusions-, Transfusions-, Injektions-Zubehör, Katheter, Sonden, Drainagen, Implantate, etc.

Die Bestellung der gelisteten Produkte erfolgt in der Regel elektronisch. Etwa 340.000 Anforderungszeilen werden jährlich in der Zentralapotheke – Abteilung Medikalprodukte bearbeitet.

Nicht gelistete Produkte können mit Hilfe eines Formulars „Sonderanforderung Medikalprodukte“ bezogen werden. Die Zentralapotheke behält sich vor, diese gegen Produkte gleicher oder gleichwertiger Zusammensetzung und Qualität auszutauschen, wenn dadurch kein erneuter Schulungsaufwand entsteht.

Für die sachgerechte und den Bestimmungen entsprechende Lieferung, insbesondere der Sterilgüter, ist die Zentralapotheke verantwortlich. Die Versorgung der Stationen des eigenen Hauses mit den drei Standorten erfolgt durch MitarbeiterInnen der Zentralapotheke, sogenannte VersorgungsassistentInnen (PKA`s). Dieses Vorgehen entlastet die Pflegekräfte.

Ob nicht mehr benötigte Medizinprodukte von der Zentralapotheke zurückgenommen und gutgeschrieben werden können, hängt vom Einzelfall ab. Dabei wird prinzipiell zwischen retournierten unsterilen und retournierten sterilen Medizinprodukten unterschieden.

Das aktuelle QMS-Zertifikat der Zentralapotheke Klinikum Offenburg Gengenbach

Leitung

Rainer Fiehn Leitender Apotheker Zentralapotheke Klinikum Offenburg Gengenbach

Rainer Fiehn
Leitender Apotheker
Fachapotheker für Klinische Pharmazie und Arzneimittelinformation sowie für theoretische und praktische Ausbildung (BApÖD) 

Sekretariat

Tania Wilhelm
Tel. 0781 472-8001
Fax 0781 472-8002
E-Mail: zentralapotheke(at)og.ortenau-klinikum.de

Dienstzeiten

Mo–Fr 7.30–16.30 Uhr