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Ortenau Klinikum in Offenburg weitet Nichtraucherschutz aus

Mitteilung Offenburg-Gengenbach

Neues Konzept sieht ab Mitte April vier ausgewiesene Raucherzonen auf dem Gelände am Standort Ebertplatz vor

Um Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Ortenau Klinikums in Offenburg vor ungewolltem Passivrauchen zu schützen, wird die Klinik an ihrem Standort Ebertplatz ab Mitte April das bereits für die Klinikgebäude bestehende Rauchverbot auf das gesamte Klinikgelände ausweiten.

Mit dem neuen Konzept zum Nichtraucherschutz reagiert die Klinikleitung auf zunehmende Beschwerden von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern über Geruchsbelästigungen und Verschmutzungen durch weggeworfene Zigarettenkippen insbesondere in den Eingangsbereichen der Klinik. Rauchen soll in Zukunft lediglich in vier ausgewiesenen Raucherzonen, die mit einem Raucherpavillon ausgestattet werden und sich zumeist im Außenbereich des Klinikgeländes befinden, gestattet sein.

„Das Rauchen ist als eine der gesundheitsschädlichsten Angewohnheiten nicht mit dem Behandlungsauftrag eines Krankenhauses vereinbar“, betont Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger. Durch das bereits bestehende generelle Rauchverbot in den Gebäuden hätten sich auf dem Gelände unkontrolliert Raucherzonen gebildet. Deshalb wolle die Klinik das Rauchen auf dem Krankenhausgelände jetzt kanalisieren und aus sensiblen Bereichen, wie den Eingangsbereichen, ganz fernhalten.

Das Rauchverbot gilt auch für den Innen- und Außenbereich des Cafés sowie für die der Klinik zugehörigen Ärztehäuser und Personalwohnheime. Der erweiterte Nichtraucherschutz schließt auch den Konsum von E-Zigaretten ein. Um auf das generelle Rauchverbot hinzuweisen, wird die Klinik in den kommenden Wochen Schilder aufstellen, die auf die neue Regelung hinweisen. Geplant ist, das neue Konzept zum Nichtraucherschutz nach der Einführung am Ebertplatz auf die beiden anderen Standorte St. Josefsklinik und Gengenbach auszuweiten.