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Onkologisches Zentrum Ortenau erneut zertifiziert

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Netzwerk zur Krebsbehandlung erfüllt hohe fachliche Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft

Schaubild Onkologisches Zentrum Ortenau

Schaubild des Onkologischen Zentrums Ortenau ©Ortenau Klinikum

Offenburg, 28. Februar 2017 – Das Onkologische Zentrum Ortenau (OZO) ist kürzlich für drei weitere Jahre durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert worden. Damit wird dem Experten-Netzwerk zur Versorgung von Krebspatienten in der Ortenau erneut bestätigt, das es die hohen fachlichen Anforderungen an ein Krebszentrum erfüllt. Die Rezertifizierung ist das Ergebnis eines mehrtägigen Audits, das Mediziner im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft durchgeführt haben.

„Mit dem OZO haben wir in der Ortenau nicht nur eine sehr gute stationäre Versorgung von Krebspatienten erreicht, sondern auch eine sehr enge Verknüpfung zwischen stationären und ambulanten Einrichtungen geschaffen“, freut sich Dr. Andreas Jakob, Ärztlicher Leiter des OZO und Chefarzt der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach, über die erneute Auszeichnung.

Neben der hochwertigen, wohnortnahen Versorgung würdigt die Zertifizierung auch die Beteiligung des OZO an klinischen Studien zur Gewinnung neuer medizinischer Erkenntnisse und Behandlungsmethoden zu Krebserkrankungen. „Damit können wir unseren Patienten neue Therapieoptionen wie beispielsweise neue Medikamente zur Verfügung stellen“, berichtet Dr. Matthias Egger, Stellvertretender Leiter des OZO und Leiter der Sektion Hämatologie und Onkologie am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim. Die Anerkennung dieser Arbeit durch die Zertifizierung sei Ausdruck der guten Patientenversorgung vor Ort, die dem Vergleich mit hochrangigen Kliniken der Maximalversorgung standhalte. In den vergangenen Jahren haben beide Mediziner als Studienbeauftragte des OZO entsprechende Strukturen beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Krebsforschern der Uniklinik Freiburg an ihren Häusern eingerichtet und ausgebaut. Damit konnten die schwierigen Zugangsbedingungen zur Teilnahme an klinischen Studien geschaffen werden. Aus dieser Arbeit gingen bereits wichtige Ergebnisse zur Verbesserung von Krebstherapien hervor.

Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des OZO sehen beide Mediziner in der Einbeziehung von Patienten und Selbsthilfegruppen. So wurde beispielsweise in Lahr vor einem Jahr die Selbsthilfegruppe „Multiples Myelom“ durch das OZO ins Leben gerufen. Durch Veranstaltungen und verschiedene Aktivitäten haben die Teilnehmer einen engen Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen begonnen. Auch die Vortragsreihe „Leben Krebs Leben“ des OZO mit rund 50 kreisweiten Veranstaltungen in diesem Jahr zielt auf eine breite Information und die Beteiligung von Patienten ab.

Das Onkologische Zentrum Ortenau basiert auf der engen Kooperation zwischen dem Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach und dem Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim. Ziel der Zusammenarbeit aller in die Krebsbehandlung eingebundenen Fachdisziplinen ist eine stets ganzheitliche und fachübergreifende Behandlung der Patienten.