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Neuer Nuklearmediziner am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach erweitert sein Leistungsspektrum in der Nuklearmedizin. Ab sofort bietet die Klinik das gesamte methodische Spektrum der modernen nuklearmedizinischen Diagnostik an.

„Die Nuklearmedizin ist ein hochmodernes Fachgebiet, das sich rasch weiterentwickelt. Wir setzen neueste Techniken ein, um Krankheiten früh zu erkennen und Behandlungen zu optimieren“, berichtet Dr. Reza Elahi, der als Facharzt für Nuklearmedizin in oberärztlicher Funktion kürzlich die Leitung der Nuklearmedizin am Radiologischen Institut übernommen hat. Dr. Elahi hat Humanmedizin an der Universität Straßburg studiert. Nach seiner Facharztausbildung insbesondere an der Nuklearmedizinischen Klinik der Technischen Universität München wechselte er 2011 an das Klinikum Nord-Paris, einer der dynamischsten und größten nuklearmedizinischen Abteilungen in Frankreich. Dort war er zwei Jahre als Geschäftsführender Arzt tätig, bevor er seine neue Aufgabe in Offenburg übernahm.
 
Die Nuklearmedizin bietet vielfältige diagnostische Möglichkeiten beispielsweise bei Erkrankungen der Knochen, der Niere, der Lunge oder des Verdauungstraktes als auch bei den Erkrankungen der Schilddrüse. Die Strahlenbelastung bei diagnostischen Verfahren ist dank Einsatz moderner Geräte gering. Nuklearmedizinische Behandlungsverfahren, wie etwa die Radiosynoviorthese oder die Behandlung von Knochenmetastasen bei Prostatakarzinom, bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie in der Regel ohne schmerzhafte oder operative Eingriffe auskommen.
 
Für 2014 ist am Ortenau Klinikum in Offenburg geplant auch das modernste diagnostische Instrument der Nuklearmedizin, die Positronenemissionstomograhie-CT (mobiler PET-CT), einzusetzen. Diese erlaubt die Diagnostik der metabolischen Aktivität von Tumorerkrankungen in einer Kombination mit hochauflösender anatomischer Bildgebung mittels Computertomographie.