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Neuen Chefarzt in Amt eingeführt

Privatdozent Dr. Carsten Schwänen übernimmt Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Festakt zur Einführung des neuen Chefarztes im Auditorium des Ortenau Klinikums in Offenburg, Standort St. Josefsklinik: (v.l.) Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Jörg Laubenberger, Privatdozent Dr. Carsten Schwänen und Ehefrau Silke Schwänen, Stellv. Pflegedirektorin Eva Müller, Geschäftsführer Christian Keller, Bürgermeister Hans-Peter Kopp © Ortenau Klinikum

Mitte Januar hat Privatdozent Dr. Carsten Schwänen die Leitung der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Ortenau Klinikum in Offenburg übernommen. Bei einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen aus der Kreispolitik, dem Gesundheitssektor und dem Ortenau Klinikum hat Geschäftsführer Christian Keller den neuen Chefarzt am vergangenen Mittwoch offiziell begrüßt und in sein Amt eingeführt.

„Wir haben einen äußerst vielseitig ausgebildeten, im gesamten Leistungsspektrum der Hämatologie und Onkologie überaus versierten und mit Führungsaufgaben vertrauten Chefarzt gewinnen können“, betonte Keller. Er sei überzeugt, dass Dr. Schwänen die bestehenden, sehr guten Strukturen der onkologischen Versorgung in der Region, wie etwa das Onkologische Zentrum Ortenau (OZO) und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Organzentren, weiter ausbauen werde. In Anbetracht der zunehmenden Spezialisierung der Medizin seien Zentren wie das OZO von besonderer Bedeutung. Deshalb wolle das Ortenau Klinikum unter anderem mit der Zukunftsplanung „Agenda 2030“ seine medizinische Exzellenz weiter ausbauen und sich an den Uni-Kliniken Heidelberg und Freiburg messen, so Keller.

Dr. Schwänen begann seine berufliche Laufbahn an der Universitätsklinik Ulm und wechselte anschließend an das Klinikum Esslingen. Als Leitender Oberarzt war er dort ab 2009 unter anderem für die onkologische Ambulanz und die Tagesklinik verantwortlich. 2010 legte er seine Habilitation ab, übernahm im gleichen Jahr die Aufgabe des Standortkoordinators des „Onkologischen Schwerpunktes Esslingen“ und etablierte am Thoraxzentrums Esslingen/Stuttgart (TESS) ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum. Vor seinem Wechsel nach Offenburg war er Chefarzt am Helios Klinikum Pforzheim, wo er unter anderem ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum aufgebaut hat.

Einen kurzen Rückblick in die Geschichte der Onkologie gab der Ärztliche Direktor des Ortenau Klinikums in Offenburg, Professor Dr. Jörg Laubenberger, in seiner Ansprache. Noch vor wenigen Jahren habe die Medizin die Krebsbehandlung als einen Feldzug gegen die Krankheit verstanden. Heute gebe es eine Vielzahl an individuellen Krebstherapien und in der modernen Onkologie werde vor allem im Team gearbeitet. „Die Ortenau ist ein sehr guter Ort für Krebspatienten“, sagte Laubenberger mit Blick auf die bestehenden Strukturen.

Begrüßt wurde der neue Chefarzt auch von Offenburgs Bürgermeister Hans-Peter Kopp. Dieser bezeichnete den Wechsel nach Offenburg als eine „gute beruflich-medizinische und persönliche Entscheidung“ des neuen Chefarztes. Zum einen für seine Hobbys, Mountainbike und Wandern, und auch für den bereits sehr hohen fachlichen Standard des Ortenau Klinikums in Offenburg. Mit Professor Dr. Michael Geißler kam ein ehemaliger Chef von Dr. Schwänen zu Wort. „Sie hätten keinen besseren Bewerber auswählen können“, so der heutige Ärztliche Direktor am Klinikum Esslingen. Dr. Schwänen sei ein hervorragender Wissenschaftler, der Projekte zügig umsetze und sehr gut im Team arbeite.

Schließlich bedankte sich der neue Chefarzt für die lobenden Worte bei seinen Vorrednern und „für die tolle Aufnahme, die ich durch das gesamte Team meiner Fachklinik in den vergangenen Tagen bereits erfahren durfte“, so Dr. Schwänen. In seinem sehr persönlichen Vortrag mit dem Titel „Mein Weg zur Onkologie“ stellte er sich den Gästen vor. Begeistert habe er sich vor allem für die sehr guten Versorgungsstrukturen in der Ortenau, so der Onkologe zur Motivation seiner Bewerbung. Diese Strukturen wolle er gern weiterentwickeln und zudem die neuen Entwicklungen in der Krebstherapie für die Patienten nutzbar machen.