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Nationalteam der Cerebralparetiker doppelt erfolgreich

Zwei Siege gegen den Weltranglisten-Dritten Holland / Mannschaftsarzt und Torhüter aus der Ortenau

Zwei Ortenauer im Team der deutschen Fußballnationalmannschaft der Cerebralparetiker: (v.l.) Torhüter Michael Braun und Mannschaftsarzt Dr. Christian Häfele. © Ortenau Klinikum

Mit zwei Siegen über das holländische Team hat die deutsche Fußballnationalmannschaft der Cerebralparetiker, der mit Michael Braun als Torhüter sowie mit Dr. Christian Häfele als Mannschaftsarzt zwei Ortenauer angehören, wenige Wochen vor den Europameisterschaften ihre derzeit gute Form unterstrichen. Im ersten Spiel Im holländischen Zeist bei Utrecht, dem Austragungsort der EM, wurden die Gastgeber – derzeit immerhin Dritter der Weltrangliste – beim 6:1 der Deutschen förmlich überrollt. Die zweite Partie endete mit einem 2:1-Erfolg der Mannschaft um Bundestrainer Conny Fritsch, der das Team im vergangenen Jahr übernommen hat. Der Weltranglisten-Zwanzigste überzeugte vor allem durch flüssiges Kombinationsspiel und eine starke Offensivleistung.

Für den Mannschaftsarzt des CP-Nationalteams und Facharzt der Inneren Medizin am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach, Dr. Christian Haefele, sind die beiden Siege zwar schon überraschend, schließlich lägen 17 Plätze in der Weltrangliste zwischen den beiden Mannschaften, ein positiver Trend habe sich aber durch den Einsatz zahlreicher neuer Spieler schon angedeutet.

Zu den Neulingen auf dem Spielfeld zählte auch Torwart Michael Braun, der vor allem in der ersten Partie einen recht ruhigen Nachmittag erlebte. Ebenso wie Haefele wohnt Braun in Willstätt und arbeitet als Endoskopie-Pflegefachkraft ebenfalls im Ortenau Klinikum in Offenburg. Der ehemalige Höhenalpinist war im vergangenen Jahr nach gut überstandener Entfernung eines Hirntumors zu der Mannschaft gestoßen und gehört nun dem erweiterten EM-Kader an.

Der Vorbereitung auf die EM, die von Ende Juli bis Anfang August ausgetragen wird, diente auch ein Trainingslager im thüringischen Sondershausen, in dem Teambuilding im Vordergrund stand.