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Land unterstützt Ortenau Klinikum bei geleisteten Investitionen mit 4,6 Millionen Euro

Mitteilung Offenburg-Gengenbach

Regierungspräsidentin übergibt Förderbescheid an Landrat/ Investitionen von rund sechs Millionen Euro für fusionsbedingte Umbauten und weitere bauliche Verbesserungen am Ortenau Klinikum in Offenburg

Offenburg, 25. Februar 2014 – Das Land Baden-Württemberg hat die Fusion der St. Josefsklinik mit dem Ortenau Klinikum nach der krankenhausplanerischen Genehmigung im Jahr 2010 nun durch die Gewährung von Fördermitteln auch finanziell gewürdigt. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergab heute im Ortenau Klinikum in Offenburg einen Bescheid über 4,6 Millionen Euro Fördermittel an Landrat Frank Scherer.
 
Für die fusionsbedingten Umbauten und eine Vielzahl weiterer baulicher Verbesserungen an den beiden Offenburger Klinikstandorten Ebertplatz und St. Josefsklinik in den Jahren 2010 bis 2014 hat das Ortenau Klinikum rund sechs Millionen Euro investiert. „Mit der Fusion und dem damit verbundenen Abteilungstausch ist eine nachhaltige Gesamtstruktur der stationären Gesundheitsversorgung im Raum Offenburg geschaffen worden. Bei dieser Verbesserung der Krankenhausstrukturen will das Land Baden-Württemberg den Ortenaukreis auch finanziell unterstützen“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.
 
Landrat Frank Scherer bedankte sich für das finanzielle Engagement des Landes: „Ich freue mich, dass das Land seinen finanziellen Verpflichtungen bei der Krankenhausfinanzierung nachkommt und unsere krankenhauspolitischen Weichenstellungen unterstützt“. Für das Ortenau Klinikum sei die Fusion eine zukunftsweisende Entscheidung gewesen. „Dadurch konnten wir in Offenburg Doppelstrukturen abbauen, medizinische Kompetenzen bündeln und die Stärken beider Einrichtungen zusammenführen. Die Fusion hat auch die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikverbundes insgesamt deutlich verbessert und hilft uns dabei, die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung im Ortenaukreis aufrecht zu erhalten.“
 
Die jetzt vom Land finanziell geförderten baulichen Veränderungen umfassen im Wesentlichen den Neubau einer Intensivstation, die Einrichtung eines Palliativbereichs sowie räumliche Verbesserungen für die Hämatologie und Onkologie sowie die Strahlentherapie an der St. Josefsklinik. Die Umstrukturierungen ermöglichten auch weitere Verbesserungen. So wird etwa das Zentrum für Schlafmedizin Ende dieses Jahres aus dem Personalwohnheim am Ebertplatz in die St. Josefsklinik umziehen können. Die Bettenzahl kann dabei von acht auf 12 erweitert werden, was aufgrund der großen Nachfrage die Versorgung verbessert. Bereits im vergangenen Jahr haben verschiedene Funktionsbereiche am Ebertplatz von den baulichen Veränderungen profitieren können. Die Urologie, Neurologie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Pathologie verfügen nun über ausreichende und zeitgemäße Funktionsräume. Das Shuntzentrum konnte ebenfalls neue Räumlichkeiten beziehen, die aufgrund seiner zahlreichen Patienten dringend notwendig waren.