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Geburtshilfliche Versorgung in der Ortenau auf hohem Niveau

Geburtshilfliche Abteilungen erhalten viel Zuspruch und gehen auf kritische Einwendungen mit einem Gesprächsangebot ein

Das Mutter-Kind-Zentrum am Ortenau Klinikum in Offenburg ist mit seinem Beleghebammensystem, der unmittelbaren Nähe von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation sowie der Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 eine der führenden Einrichtungen dieser Art im Land. Die enge und intensive Zusammenarbeit zwischen der Entbindungsstation und der Kinderklinik sorgt für eine optimale und zeitnahe Betreuung der Neugeborenen. Gemeinsam mit den geburtshilflichen Abteilungen in Achern, Oberkirch und Lahr gewährleistet das Zentrum die hohe Qualität der geburtshilflichen Versorgung in der Ortenau.

„Im vergangenen Jahr hat das Team von Hebammen, Ärzten und Pflegern über 2.000 Geburten betreut“, berichtet Dr. Brandt. Die Klinik in Offenburg habe damit rund die Hälfte aller 4.000 Geburten in der Ortenau versorgt. Da alle Risikogeburten im Kreis nach Offenburg verlegt würden, sei der Anteil an Kaiserschnitten mit rund 36 Prozent etwas höher als im Bundesdurchschnitt mit 33 Prozent. „Bei unauffälligen Schwangerschaften und gesunden Kindern raten wir immer zur natürlichen Geburt und haben viele Beispiele, dass im Nachhinein die Mütter sehr dankbar für diese Entscheidung waren“, betont Dr. Brandt. Das gesamte Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften arbeitet täglich dafür, die bestmögliche Versorgung der Frauen und der Neugeborenen zu gewährleisten.

„Eine Geburt ist eine sehr emotionale Sache und wird von den Frauen individuell sehr unterschiedlich erlebt. Jede Geburt ist anders“, so der Chefarzt. Von den Frauen erhalte er regelmäßig positive Rückmeldungen, beispielsweise in persönlichen Gesprächen oder in Briefen. „Auch kritische Einwendungen nehmen wir sehr ernst“, so Dr. Brandt. Jede kritische Einwendung werde geprüft und ein Gespräch angeboten.

Dass sich alle Frauen in den geburtshilflichen Abteilungen gut versorgt und respektvoll behandelt fühlen, ist auch das Anliegen von Kordula Kovac. Die Kommunalpolitikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete hat im vergangenen Jahr den gemeinnützigen Verein „Netzwerk für Familien und Hebammen Ortenau e.V.“ gegründet, dessen Vorsitzende sie ist.

In einem Gespräch zwischen Kordula Kovac und Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller haben beide die geburtshilfliche Versorgung in der Ortenau erörtert und die sehr gute Arbeit aller geburtshilflichen Abteilungen im Klinikverbund hervorgehoben. Dem Mutter-Kind-Zentrum in Offenburg komme dabei mit seiner Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 und der Versorgung von Risikoschwangerschaften eine besondere Bedeutung zu.

Wie Kordula Kovac weiter erläuterte, habe sich der Verein zum Ziel gesetzt, die geburtshilfliche Versorgung im ländlichen Raum zu analysieren und weiter zu verbessern. Klinik Geschäftsführer Christian Keller sagte dabei Unterstützung zu und würdigte den sei vielen Jahren für die Versorgung im ländlichen Raum geleisteten Einsatz.