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Foyerausstellung mit Werken von Maria Dinger und Iris Kaiser eröffnet

Galerie für Zeitgenössische Kunst am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz zeigt 46 Exponate der Ortenauer Künstlerinnen

Mit einer Vernissage wurde am Donnerstagabend die abschließende Foyerausstellung der vierten Ausstellungsstaffel im Ortenau Klinikum Offenburg Ebertplatz eröffnet: Die beiden Ortenauer Künstlerinnen Maria Dinger und Iris Kaiser bieten bis zum 4. August mit insgesamt 46 Werken einen umfassenden Einblick in ihre aktuelle Arbeit. „Beide Künstlerinnen widmen sich überwiegend Alltagsgegenständen und schaffen dabei einen Kontext, der den Betrachter die Dinge neu sehen lässt“, beschrieb Dr. Susanne Ramm-Weber in ihrer Eröffnungsansprache die Gemeinsamkeit der Arbeiten der beiden Künstlerinnen.
 
Die aktuelle Foyerausstellung beschließt eine zwölfjährige Ausstellungsära der Galerie für Zeitgenössische Kunst im Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz, in deren Verlauf insgesamt 48 Künstlerinnen und Künstler rund 2400 Werke auf den Stationsfluren und im Foyer des Krankenhauses präsentierten. „Wir hatten sie alle, die in unserer Region und oft auch weit darüber hinaus Rang und Namen haben“, betonte der langjährige Kurator und Ärztlicher Leiter der Klinikhygiene am Ortenau Klinikum, Dr. Dieter Auer; den hohen Qualitätsanspruch der Klinik-Galerie bei der Auswahl der Künstler. Sein besonderer Dank galt dem Künstlerkreis Ortenau für die fruchtbare Zusammenarbeit bei der Auswahl der Künstler und Organisation der Ausstellungen. Den Dank Auers erwiderte der Vorsitzende des Künstlerkreises Axel Bleier. „Es war über die vielen Jahre hinweg eine unglaublich beeindruckende und phantastische Kooperation.“
 
Susanne Weber-Ramm erinnerte in die diesem Zusammenhang an die Grundidee der Galerie in der Klinik. Die ausgestellten Bilder sollten Menschen am Ort des Krankseins erfreuen; gleichzeitig sollte die Kunst aus dem Atelier geholt werden. Dieses sei gelungen. Die Kooperation zwischen Klinik und Künstlern habe stets auf einem soliden Fundament gestanden. „In der Region zwischen Freiburg und Karlsruhe scheint es ein unerschöpfliches Reservoir an Künstlern verschiedenster Prägung zu geben“, resümierte die Kunstwissenschaftlerin.