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Ausschuss informiert sich über Schwarzwald-Baar Klinikum

Bei einer Informationsfahrt nach Villingen-Schwenningen hat der Krankenhausausschuss des Ortenaukreises am vergangenen Dienstag das Schwarzwald-Baar Klinikum besichtigt.

Offenburg, 23. November 2017 – 14 Mitglieder des Krankenhausausschusses sowie des Kreistages, Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller und Mitarbeiter der Krankenhausleitungen sowie aus den zentralen Geschäftsbereichen des Ortenau Klinikums verschafften sich einen Eindruck des vor wenigen Jahren neu erbauten Klinikkomplexes. Aus dem Krankenhausausschuss war bei einer Sitzung im Mai zur Zukunftsplanung „Agenda 2030“ des Ortenau Klinikums der Wunsch nach einer Besichtigung des Schwarzwald-Baar Klinikums in Villingen-Schwenningen geäußert worden.

„Das Schwarzwald-Baar Klinikum stand vor einigen Jahren ebenfalls vor der Entscheidung über seine zukünftigen Strukturen. Mit der Informationsfahrt haben wir den Ausschussmitgliedern die Möglichkeit gegeben, einen persönlichen Eindruck von einem großen, neuen Klinikprojekt in der Region zu gewinnen, mit dem sich das Schwarzwald-Baar Klinikum für die Zukunft aufgestellt hat. Dabei ist klar, dass jede Region ihre eigenen Strukturen finden muss. Das Zentralklinikum in Villingen-Schwenningen ist eine mögliche und sehr gute Lösung, die die Politik im Schwarzwald-Baar-Kreis gefunden hat“, betonte Geschäftsführer Christian Keller.

Begrüßt wurden die Teilnehmer der Informationsfahrt im Schwarzwald-Baar Klinikum von Geschäftsführer Dr. Matthias Geiser. Dieser stellte in einem etwa einstündigen Vortrag die Entstehungsgeschichte und den aktuellen Betrieb der Klinik vor. Das heutige Schwarzwald-Baar Klinikum ist nach einem Neuordnungsprozess Anfang der 2000er Jahre entstanden. Bis 2005 zählte der Schwarzwald-Baar-Kreis noch sechs Klinik-Standorte, die sich in unterschiedlicher Trägerschaft von Kreis, Städten und einem privaten Träger befanden. Im Rahmen der Neustrukturierung wurden vier kleinere Standorte aufgegeben. Heute hat der Klinikverbund zwei Standorte. Ein Standort wurde in Donaueschingen mit 250 Betten erhalten. In Villingen-Schwenningen baute der Klinikverbund zwischen 2009 und 2013 ein neues Zentralklinikum mit 750 Betten. „Doppelstrukturen haben wir in allen Bereichen konsequent abgebaut“, so Geschäftsführer Dr. Geiser. Zwischen den beiden Standorten bestehe eine klare medizinische Aufgabenteilung. Außerdem zähle zur Philosophie des Klinikverbundes, in jeder Fachrichtung mindestens eine medizinische Spezialisierung zu erreichen.