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Ortenau Klinikum in Offenburg nimmt neues Traumatologisches Operationszentrum in Betrieb

Mitteilung Offenburg-Gengenbach

Komplettes Leistungsspektrum der Unfallchirurgie abgedeckt/ Klinik kann Leistungsspektrum des Traumatologischen Zentrums ausbauen

Abbildung: Freuen sich über die Inbetriebnahme des neuen Operationszentrums: Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger, Chefarzt Dr. Eike Mrosek, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Jörg Laubenberger, Pflegedirektor Markus Bossong und Projektleiter Lukas Leh

Freuen sich über die Inbetriebnahme des neuen Operationszentrums: (v.l.) Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger, Chefarzt Dr. Eike Mrosek, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Jörg Laubenberger, Pflegedirektor Markus Bossong und Projektleiter Lukas Lehmann.

Das Ortenau Klinikum in Offenburg kann sein Leistungsspektrum bei der Behandlung von Unfall- und Schwerstverletzten deutlich ausweiten. Mit einer Informationsveranstaltung für niedergelassene Ärzte sowie einem Tag der offenen Tür hat die Klinik kürzlich ein Traumatologisches Operationszentrum (TOZ) mit drei neuen OP-Sälen offiziell in Betrieb genommen. Das mit modernster Technik und nach neuesten Hygienestandards eingerichtete Operationszentrum ist der Fachklinik für Unfallchirurgie, Handchirurgie und Wiederherstellende Chirurgie des Ortenau Klinikums in Offenburg zugeordnet.

In seiner Begrüßung unterstrich Professor Dr. Jörg Laubenberger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Radiologie, die Bedeutung des neuen Operationszentrums für die Versorgung von Unfall- und Schwerstverletzten. Ziel der Klinik sei der weitere Ausbau des zertifizierten Traumatologischen Zentrums, damit alle Schwerstverletzten der Region auch im Ortenau Klinikum in Offenburg versorgt werden könnten. Ein entsprechendes Zertifizierungsverfahren zum Erreichen einer höheren Kategorie werde die Klinik demnächst in Angriff nehmen. „Mit unserem neuen Traumatologischen Operationszentrum sind wir auf einem guten Weg“, betonte der Ärztliche Direktor.

„Die Erfahrung und die Expertise für die Versorgung vom Schwerstverletzen sind an unserer Klinik vorhanden“, bekräftigte auch Chefarzt Dr. Eike Mrosek, der seit Februar die Klinik für Unfallchirurgie, Handchirurgie und Wiederherstellende Chirurgie leitet. Auch organisatorisch und personell sei die Klinik gut aufgestellt und decke das gesamte Leistungsspektrum der Unfallchirurgie ab. Neben der in Offenburg traditionsreichen Handchirurgie, die Klinik ist zertifiziertes Replantationszentrum mit einer 24-stündigen Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr, umfasse das operative Leistungsspektrum beispielsweise die Beckenchirurgie sowie die zentrale Polytrauma- und Mehrfachverletztenversorgung mit zwei voll ausgestatteten Schockräumen. Mit seinem Team aus vier Oberärzten und zwei weiteren Fachärzten decke die Klinik darüber hinaus sowohl die Hüft-, Schulter-, Ellbogen- und Fußchirurgie wie auch die Wirbelsäulenchirurgie ab. In Zusammenarbeit mit der Kinderklinik zähle zudem die gesamte Kindertraumatologie zum Leistungsspektrum, so der Chefarzt. Zusätzlich wolle er die Sporttraumatologie ausbauen und auch weiterhin in der Rettungsmedizin tätig sein, berichtete Dr. Eike Mrosek, der über langjährige Erfahrung als Notfallmediziner auf einem Rettungshubschrauber verfügt.

Mit der Inbetriebnahme des TOZ hat die Klinik ein größeres Projekt zur Sanierung und Neustrukturierung eines Teils seiner OP-Kapazitäten abgeschlossen. In einem ersten Schritt wurde dazu bereits im vergangenen Jahr der ehemalige OP-Bereich am Standort St. Josefsklinik saniert und reaktiviert. Dort ist seit Juli 2015 das Ambulante Operationszentrum (AOZ) der Klinik mit vier OP’s in Betrieb. Nach dem Umzug des AOZ hat die Klinik dann die freigewordenen Räume am Standort Ebertplatz für das TOZ neu strukturieren und sanieren können. Besondere Rücksicht wurde dabei auch auf die organisatorischen Abläufe und kurze Wege gelegt. Die drei neuen OP-Säle für das neue Operationszentrum, von denen einer vorrangig für die Shuntchirurgie genutzt wird, befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Notaufnahme und den beiden Schockräumen für die Erstbehandlung von Schwerstverletzen.