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Mitarbeiter des Ortenau Klinikums in Offenburg registrieren sich als Stammzellenspender

Registrierungsaktion und Vortrag zur Stammzellenspende waren voller Erfolg

Bei einer Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) habe sich am vergangenen Freitag über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ortenau Klinikums in Offenburg als Stammzellenspender registrieren lassen. Die Registrierungsveranstaltung war teil einer Informationskampagne, die das Ortenau Klinikum in Offenburg gemeinsam mit der DKMS durchgeführt hatte. Bereits am Vortag hatte die Klinik einen Vortrag mit dem Thema „Leben retten. Wie kommt der Spender zum Patienten?“ organisiert und dabei für das Thema Stammzellenspende sensibilisiert.

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, so Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger. Die Registrierungsaktion habe gezeigt, „dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über ihr berufliches Engagement hinaus in vorbildlicher Weise für die Gesundheit ihrer Mitmenschen engagieren.“

Registrierte Stammzellenspender haben mit etwas Glück die Chance, einem Blutkrebspatienten Leben zu spenden. Über 7,2 Millionen Freiwillige haben sich bislang in den weltweit größten Dateienverbund aufnehmen lassen. Dank dieser Hilfe konnte die DKMS in den vergangenen 25 Jahren bereits mehr als 63.000 Stammzellenspenden ermöglichen und damit die Chance auf neues Leben geben. Denn alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch noch immer kann für jeden siebten Patienten allein in Deutschland kein geeigneter Spender gefunden werden.

Grundsätzlich kann sich jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellenspender registrieren, der in einer guten körperlichen Verfassung ist und keine chronischen Erkrankungen hat. Über einen simplen Wangenabstrich oder über eine Blutuntersuchung werden die Gewebemerkmale bestimmt. Eine Mitarbeiterin der DKMS gab bei der Registrierungsaktion eine kurze Einweisung zur Registrierung. Unterstützt wurde die Aktion zudem von 14 Schülerinnen und Schülern des Bildungszentrums für Gesundheits- und Pflegeberufe in Offenburg.

Wer sich nicht als Stammzellenspender registrieren möchte, kann die DKMS auch finanziell mit einer Spende unterstützen. Denn allein die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS rund 40 Euro.

Weitere Informationen zur Arbeit der DKMS sowie Angaben zum Spendenkonto finden sich im Internet unter www.dkms.de.